GOAT O600
2 unabhängige TestsZu den Testergebnissen →Der kleinste satellitengeführte Mähroboter von Ecovacs, der ohne Begrenzungsdraht in ordentlichen Bahnen mäht. Er passt zu kleinen, offenen und recht einfachen Rasenflächen. An den Rändern lässt er aber einen deutlichen Streifen stehen, und seine Antenne braucht freien Himmel.
Sieh dir unten die Alternativen an oder wechsle den Markt.
Einordnung in die Modellreihe von ECOVACS
Testergebnisse
Das fanden Tester heraus
Es gibt zwei vollständige Tests aus Deutschland. Computer Bild hatte ihn im Langzeittest, und bei home&smart lief er neben seinen größeren Schwestermodellen. Beide fanden die Navigation präzise und den Schnitt gleichmäßig. Sie sind sich einig, dass die Ränder seine Schwachstelle sind: Dort bleibt ein Streifen, für den du einen Rasentrimmer brauchst. Beide waren von seiner Hinderniserkennung beeindruckt, auch wenn er bei home&smart über Tennisbälle gefahren ist. Beide betonen, dass die Satellitenantenne freie Sicht zum Himmel braucht.
Computer Bild, Praxistest, Aug. 2026 · home&smart, Praxistest, Apr. 2026
Schnittbild und Kanten
Gemischte ErgebnisseDie Rasenfläche selbst mäht er bei Computer Bild und home&smart gleichmäßig, Bahn für Bahn. Die Ränder sind die Schwachstelle: Bei home&smart blieb an den Rändern ein deutlicher Streifen und in Ecken mehr stehen, und Computer Bild brauchte stellenweise einen Rasentrimmer.
Einrichtung und Begrenzung
Von Testern stark bewertetSowohl bei Computer Bild als auch bei home&smart lief er schnell, und bei home&smart funktionierte die automatische wie die von Hand abgefahrene Kartierung, selbst bei schwachem WLAN. Stell die Antenne unter freiem Himmel auf, weg von Mauern und Bäumen.
Navigation
Von Testern stark bewertetBei Computer Bild blieb die Navigation im Langzeittest über mehrere Durchgänge stabil, und bei home&smart deckte er den Rasen in engen Bahnen ab und fand von überall nach Hause. Hohe Bäume oder Gebäude können das Satellitensignal schwächen.
Steigungen und unebener Boden
Zu wenige TestsKeiner der Tests, die wir berücksichtigen, hat ihn bisher an einer steilen Böschung oder auf unebenem Boden getestet.
Hindernisse und Sicherheit
Von Testern stark bewertetBei Computer Bild wich er einer Kinderbein-Attrappe, Schuhen, einem Kabel und einem Schlauch aus, und bei home&smart erkannte er jedes Mal einen kleinen Kegel und einen Schlauch. Die Ausnahme waren Tennisbälle, die er manchmal überfuhr.
Wetter
Zu wenige TestsKeiner der Tests, die wir berücksichtigen, hat ihn bisher im Regen oder auf nassem Gras getestet.
App und Software
Gemischte ErgebnisseComputer Bild gefiel die App für Zeitpläne, Sperrzonen und die Live-Kameraansicht, auch wenn darin Werbung läuft. Bei home&smart waren die Grundfunktionen solide, aber es fehlten Einstellungen der teureren Modelle, etwa für Schnitthöhe, Hindernisempfindlichkeit und Randabstand.
Pflege
Zu wenige TestsKeiner der Tests, die wir berücksichtigen, hat bisher Messerwechsel oder Reinigung behandelt.
Zuverlässigkeit und Support
Zu wenige TestsNur Computer Bild hatte ihn über längere Zeit im Einsatz und fand ihn zuverlässig, ohne größere Aussetzer. Kein anderer Test, den wir berücksichtigen, hat über Haltbarkeit oder Kundenservice berichtet.
Preis-Leistung
Von Testern stark bewertetBei home&smart gilt das Preis-Leistungs-Verhältnis für kleine, einfache Gärten als gut, und Computer Bild zählt ihn zu den besten Satellitenmähern unter 1.000 €. Gespart wird an fehlenden Extras, nicht an einem schwächeren Schnitt.
Die Urteile stammen aus unabhängigen, abgeschlossenen Praxistests. Für mehr als „Zu wenige Tests“ braucht ein Bereich mindestens zwei davon. Eigene Noten vergeben wir nicht. So gehen wir vor
Ordentliche Bahnen und ein gleichmäßiger Schnitt
Beiden Testern gefiel das Ergebnis. Bei Computer Bild mähte er methodisch Bahn für Bahn und ließ nur hier und da ein kleines Büschel stehen, und die Navigation blieb über mehrere Durchgänge stabil. Bei home&smart deckte er den Rasen in engen Bahnen mit einem sauberen, gleichmäßigen Schnitt ab, hielt in der Rasenmitte mit seinen größeren Schwestermodellen O800 und O1200 mit und fand von überall zurück zur Station.
An den Rändern brauchst du einen Trimmer
Das ist der wichtigste Kompromiss. Der O600 hat keinen seitlichen Trimmer, und bei home&smart hörte er außerdem vor der Kante auf: An geraden Rändern blieb ein gut sichtbarer Streifen und in Innenecken eine größere Stelle stehen. Eine Einstellung für den Randabstand gibt es nicht. Computer Bild bewertete die Ränder nur als durchschnittlich und brauchte stellenweise einen Rasentrimmer oder eine Schere. Bei home&smart wird empfohlen, die Karte bei ebenerdigen Kanten etwas über den Rand hinaus zu ziehen, damit er darüberfährt.
Erkennt Hindernisse gut
Bei Computer Bild wich er zuverlässig einer Kinderbein-Attrappe, Schuhen, einem Kabel, einem Gartenschlauch, einem Spaten, Steinen und Ästen aus. Auch bei home&smart war man überrascht: Er fuhr nie über einen kleinen Kegel, erkannte den Schlauch jedes Mal und umfuhr Möbel und Menschen. Die Ausnahme waren Tennisbälle, die er manchmal übersah und überfuhr. Räum kleine Bälle und Spielzeug vom Rasen, bevor er losfährt.
Stell die Antenne mit Bedacht auf
Sobald die Antenne stand, ging die Einrichtung bei beiden Testern schnell. Computer Bild merkt an, dass hohe Bäume und Gebäude das Satellitensignal schwächen und die Navigation stören können, und bei home&smart lautet der Rat, die Antenne unter freiem Himmel aufzustellen, nicht an der Hauswand oder unter einem Baum. Schwaches WLAN im Garten hat das Koppeln bei home&smart nicht verhindert, und sowohl die automatische als auch die von Hand abgefahrene Kartierung funktionierten ohne Probleme.
Eine einfache App, wenige Extras
Computer Bild gefiel die App für Zeitpläne, Sperrzonen und zusätzliche Rasenflächen sowie die Live-Ansicht der Frontkamera. Der Test merkte aber an, dass Ecovacs darin für seine anderen Produkte wirbt. Bei home&smart fehlten Extras der teureren Modelle: Die Schnitthöhe wird am Mähroboter eingestellt, und Hindernisempfindlichkeit und Randabstand lassen sich nicht anpassen. Außerdem hat er einen kleineren Akku als der O800, was zu seiner kleineren Flächenangabe passt.
Beide Tester haben den O600 RTK selbst getestet.
Unsere Einschätzung
Solltest du den GOAT O600 kaufen?
Geeignet für: kleine, weitgehend flache Rasenflächen mit freier Sicht zum Himmel. Nicht ideal, wenn: Bäume oder Gebäude über weiten Teilen deines Rasens den Himmel verdecken.
Ein vernünftiger Kauf für einen kleinen, offenen, recht einfachen Rasen, wenn du ordentliche Bahnen und eine gute Hinderniserkennung willst, ohne einen Draht zu verlegen. Beide Tester waren mit dem Schnitt und der App zufrieden. Wenn Bäume oder Gebäude einen großen Teil deines Gartens beschatten: Der GOAT O500 mit Kamera und Laser braucht keine Antenne. Wenn du Kantentrimmen hasst, sieh dir den GOAT O1200 LiDAR Pro an, dessen seitlicher Trimmer viel weiter an den Rand herankommt.
Der GOAT O600 ist der günstigste satellitengeführte Mähroboter in Ecovacs' O-Serie. Statt eines Begrenzungsdrahts bestimmt er seine Position über Satellitensignale, korrigiert über eine kleine Antenne, die du im Garten aufstellst, und eine Frontkamera achtet auf Hindernisse. Er ist für Rasenflächen bis 600 m² und 45 % Steigung ausgelegt, schneidet einen 19 cm breiten Streifen und passt durch 70 cm breite Lücken. Der O800 darüber hat das gleiche Gehäuse mit größerem Akku, breiterem Schnitt und einem zusätzlichen Tiefensensor.
Gespart wird an den Rändern und bei den Einstellungen. Einen seitlichen Trimmer wie beim O1200 gibt es nicht, die Schnitthöhe stellst du mit einem Drehrad am Mähroboter ein, und Hindernisempfindlichkeit und Randabstand kannst du nicht anpassen. Die Antenne braucht freie Sicht zum Himmel, er passt also eher zu offenen Gärten als zu solchen, die von Bäumen und Mauern umgeben sind. Mobile Daten gibt es auch nicht.
Kaufen
Wo du den GOAT O600 in Deutschland kaufen kannst
Kein geprüfter Händler in Deutschland. Wechsle oben den Markt oder sieh dir unten die Alternativen an.
Vor dem Kauf
Die Fragen, die Leute zu diesem Modell stellen
Braucht er einen Begrenzungsdraht?
Nein, aber eine Antenne. Laut Datenblatt orientiert er sich per Satellit, korrigiert über eine kleine Antenne, die per Kabel mit der Station verbunden ist. Bei home&smart ging die Einrichtung schnell, ob mit automatischer oder von Hand abgefahrener Kartierung, sobald die Antenne unter freiem Himmel stand.
Braucht er freie Sicht zum Himmel?
Ja. Computer Bild warnt, dass hohe Bäume und Gebäude das Satellitensignal schwächen und die Navigation erschweren können, und bei home&smart wird empfohlen, die Antenne weg von Mauern und Bäumen aufzustellen. Wenn dein Rasen stark beschattet ist, passt ein Mähroboter, der nicht auf Satelliten angewiesen ist, eventuell besser zu dir.
Wie nah am Rand mäht er?
Nicht besonders nah. Bei home&smart ließ er an geraden Rändern einen gut sichtbaren Streifen und in Innenecken mehr stehen, und daran lässt sich nichts einstellen. Auch Computer Bild brauchte stellenweise einen Rasentrimmer oder eine Schere. Wo ein Weg ebenerdig anschließt, hilft es, die Karte knapp über die Kante hinaus zu ziehen.
Ist er sicher für Haustiere, Spielzeug und Igel?
Für seinen Preis schlägt er sich gut. Bei Computer Bild wich er Schuhen, einem Schlauch, einer Bein-Attrappe und sogar einem Kabel aus, und bei home&smart erkannte er kleine Kegel und Schläuche jedes Mal. Beide fanden ihn bei Tennisbällen weniger zuverlässig, und bei home&smart hat er welche überfahren. Räum kleines Spielzeug also vorher weg.
Schafft er meinen Hang?
Ecovacs gibt ihn laut Datenblatt für 45 % (24°) an und sagt, er überwinde 3 cm hohe Unebenheiten. Keiner der beiden Tests hat ihn an einer steilen Böschung gefordert, sieh das also als Herstellerangabe. Bei Computer Bild lief er zuverlässig durch den Testgarten, ohne größere Aussetzer.
Gibt es ein Abo für 4G?
Nein, weil es kein 4G gibt. Laut Datenblatt verbindet er sich über WLAN mit der App, und Computer Bild zählte die fehlenden mobilen Daten zu den Nachteilen. Prüf, ob dein WLAN bis zum Rasen reicht, auch wenn das Koppeln bei home&smart mit schwachem Signal problemlos klappte.
Alternativen
Weitere Modelle zum Vergleichen.

GOAT O500
Warum er infrage kommt: Der kleinste Mähroboter ohne Draht von Ecovacs, geführt von Kameras und einem Lasersensor, ohne Antenne zum Aufstellen.
Der Kompromiss: Für enge Ecken musst du eventuell neu kartieren, und ganz bis an die Kante mäht er nicht.

C15 Robot Lawn Mower
Warum er infrage kommt: Nur mit Kamera, für Rasenflächen bis 500 m², ohne Antenne, und drei Tester fanden ihn sehr einfach einzurichten.
Der Kompromiss: Von Hand kartieren lässt er sich nicht, und an Hängen und bei langem Gras tut er sich schwer.

i1 series (i105E, i105N, i108E, i110N)
Warum er infrage kommt: Ein kleiner satellitengeführter Mähroboter, den vier Tester für seinen ordentlichen Streifenschnitt und die einfache App mochten.
Der Kompromiss: An den Rändern lässt er einen Streifen stehen, und seine Antenne braucht freien Himmel.

Pion 1000
Warum er infrage kommt: Kompakte Mähroboter ohne Draht für 500 oder 1.000 m², die sauber schneiden und kleinen Gegenständen gut ausweichen.
Der Kompromiss: Einer von drei Testern fand, dass sie sich von holprigem Boden leicht aus dem Konzept bringen lassen.
Daten
Alle technischen Daten
Bei jeder Angabe steht die Quelle. Herstellerangaben sind keine unabhängigen Testergebnisse; unbestätigte Werte sind gekennzeichnet.
Quellen
Woher die Ergebnisse auf dieser Seite stammen
Redaktionelle Tests
Quellen
Videos
- Lavelab EN: Ecovacs Goat O600 RTK: HONEST Test and Review ↗
- ECOVACS Europe: ECOVACS GOAT O600 RTK Launch video ↗
- Practical video review ↗
- Auf YouTube nach ECOVACS GOAT O600 suchen ↗Die Suchergebnisse können Herstellervideos oder ähnliche Modelle enthalten. Prüfe Quelle und Modellnamen; eine Vorführung ist kein unabhängiger Leistungstest.
