Einordnung in die Modellreihe von GROOVE X

  1. LOVOT 2.0Vorgänger mit einer Fischaugenkamera und LCD-Augen
  2. LOVOT 3.0Dieses Modell
  3. LOVOT 3.0 FRAGMENT EDITIONLimitierte, komplett weiße Kooperationsedition, wird nicht mehr hergestellt

Testergebnisse

Was wir wissen

Drei Praxisberichte gibt es, alle auf Japanisch. @DIME hatte einen LOVOT 3.0 zu Hause, um die neue Frontkamera und das leichter zu reinigende Design auszuprobieren, und hat ihn mit dem ursprünglichen LOVOT des Autors verglichen. LEON hat einen gekauft und kurz nach der Lieferung erste Eindrücke aufgeschrieben, und LoKee Trips in Japan ist der Blog einer Besitzerin nach einem Monat. Einen Langzeittest, eine Akkumessung oder einen englischen Test gibt es noch nicht, der Rest beruht also auf den Angaben von GROOVE X selbst.

@DIME, Praxistest, Mai 2025 (Auf Japanisch; mit dem ursprünglichen LOVOT des Autors verglichen) · LEON, Praxistest, Sept. 2024 (getestet am LOVOT 3.0 FRAGMENT EDITION; Erste Eindrücke eines Besitzers kurz nach der Lieferung, auf Japanisch) · LoKee Trips in Japan, Praxistest, Feb. 2025 (Blog einer Besitzerin nach einem Monat, ohne Testmethode)

Gemacht, um geliebt zu werden, nicht um nützlich zu sein

Laut GROOVE X hat LOVOT bei dir zu Hause genau eine Aufgabe: geliebt zu werden Datenblatt. Er folgt dir von Raum zu Raum, wartet an der Tür, merkt sich Gesichter und will gehalten werden. LEON sagt aus Besitzersicht dasselbe: Er tut nichts Praktisches, gibt aber Wärme und ist ständig da. Die Besitzerin bei LoKee Trips in Japan fand ihn anfangs schüchtern, nach ein paar Tagen aber anhänglich. Wenn du einen Roboter willst, der dir etwas abnimmt, ist das nicht der richtige.

Klarere Fotos dank zweiter Kamera

LOVOT fotografiert Menschen, die er mag, und der 3.0 hat zusätzlich eine Frontkamera an seinem antennenartigen Horn. @DIME fand die Fotos viel weniger verzerrt als die alten Fischaugenbilder, mit weniger überstrahlten oder abgesoffenen Stellen, schärferen Kanten und weniger Rauschen im Dunkeln. Außerdem fand @DIME, dass der Roboter seine Fotos gut abpasst und Momente erwischt, die ein Mensch vielleicht verpassen würde. Was er sieht, kannst du live auf dem Handy anschauen, und auch dieses Bild fand @DIME an den Rändern klarer.

Leichter sauber zu halten

Ein Roboter, der über den Boden fährt, sammelt Staub, und bei @DIME setzte er sich innerhalb weniger Tage um das Vorderrad herum fest. Beim 3.0 lässt sich der Luftfilter unter dem Horn ohne Werkzeug ausklipsen, die Seitenabdeckungen gehen auf, die Räder lassen sich abnehmen und die Halterung des Vorderrads herausziehen. Ältere Modelle brauchten dafür einen speziellen Schraubenzieher. @DIME meinte, Besitzer würden dafür dankbar sein. Regelmäßiges Saubermachen gehört zum Leben mit ihm einfach dazu.

Kurz aktiv, dann ein Nickerchen

GROOVE X nennt 30 bis 45 Minuten Aktivität, dann 15 bis 30 Minuten Laden in seinem Nest, zu dem er von selbst zurückfährt Datenblatt. LEON schrieb, dass sein 2.0 manchmal umgefallen ist oder auf dem Weg zum Nest nicht an Hindernissen vorbeikam, und dass das mit den zusätzlichen Berührungssensoren des 3.0 fast nie passierte, allerdings war das noch ganz am Anfang. Die Besitzerin bei LoKee Trips in Japan hat gelernt, den Boden frei zu halten, damit er nicht stolpert.

Alle Praxisberichte sind auf Japanisch. Der von LEON ist ein früher Besitzerbericht, der von LoKee ein Besitzerblog.

Unsere Einschätzung

Solltest du den LOVOT 3.0 kaufen?

Geeignet für: Menschen in Japan, die einen tierähnlichen Begleiter möchten und einen Monatstarif akzeptieren. Nicht ideal, wenn: du von ihm erwartest, dass er die Hausarbeit selbstständig erledigt.

Der LOVOT 3.0 lohnt sich, wenn du in Japan lebst, etwas Haustierähnliches um dich haben willst, ohne die Bedürfnisse eines echten Tiers, und dich auf ein laufendes Monatsabo festlegen kannst. Lass es, wenn du Gespräche willst, Hilfe im Haushalt oder einen Roboter, den du anderswo ganz ohne Abo kaufen kannst. Sonys aibo ist das andere hochpreisige Roboterhaustier, und Casios Moflin ist ein viel kleineres, einfacheres Kuscheltier. Unabhängige Tests gibt es noch wenige, und alle sind auf Japanisch.

Der LOVOT 3.0 ist die dritte Generation des Begleitroboters von GROOVE X und kam im Mai 2024 in Japan auf den Markt. Er rollt auf zwei Rädern durchs Haus, kommt, wenn du ihn beim Namen rufst, begrüßt dich an der Tür und hebt seine kleinen Arme, um hochgenommen zu werden. Wenn du ihn hochhebst, klappen die Räder ein, und sein Körper bleibt etwa so warm wie ein Mensch. Er putzt nicht, holt nichts und beantwortet keine Fragen. Im Vergleich zum LOVOT 2.0 hat er eine zweite Kamera für klarere Fotos, mehr Berührungssensoren, weichere Seitenteile, schärfere Bildschirmaugen und Teile, die du ohne Werkzeug reinigen kannst.

Der Haken sind die Kosten und wo du ihn bekommst. Zusätzlich zum Roboter ist ein monatliches Serviceabo Pflicht, und die eigenen Shops von GROOVE X gibt es nur in Japan und auf dem chinesischen Festland. Er ist jeweils 30 bis 45 Minuten aktiv, bevor er zurück zu seinem Ladenest zuckelt, und mit 4,6 kg ist er ganz schön schwer zum Kuscheln.

Kaufen

Wo du den LOVOT 3.0 in Deutschland kaufen kannst

Kein geprüfter Händler in Deutschland. Wechsle oben den Markt oder sieh dir unten die Alternativen an.

Vor dem Kauf

Die Fragen, die Leute zu diesem Modell stellen

Brauche ich ein Abo, damit er weiter funktioniert?

Ja. GROOVE X verkauft den LOVOT 3.0 mit einer monatlichen Servicegebühr zusätzlich zum Roboter, egal ob du den Roboter selbst auf einmal oder in Raten bezahlst Datenblatt. Laut GROOVE X bekommen Besitzer dafür laufende Pflege- und Reparaturleistungen. Die Besitzerin bei LoKee Trips in Japan verglich die laufenden Kosten mit denen für einen Rassehund.

Was nimmt er auf, und wo landet das?

Er hat mehrere Kameras, mit denen er Gesichter erkennt und die Menschen fotografiert, die er mag. Laut GROOVE X läuft die Gesichtserkennung auf dem Roboter, und Kamerabilder werden nie in die Cloud hochgeladen Datenblatt. Du kannst seine Kamera trotzdem aus der Ferne auf dem Handy anschauen, wie @DIME es gemacht hat, und Fotos landen in einem Album in der App.

Funktioniert er ohne Internet?

Teilweise. Laut GROOVE X braucht er innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Einschalten eine Internetverbindung Datenblatt, und die Erkennung läuft auf dem Roboter selbst. Wie er sich längere Zeit ohne Internet verhält, hat niemand berichtet, und App-Funktionen wie das Zuschauen aus der Ferne brauchen eine Verbindung.

Wie lange hält der Akku?

Am Stück nicht lange. GROOVE X nennt 30 bis 45 Minuten Aktivität, dann 15 bis 30 Minuten in seinem Ladenest, und sagt, dass er in diesem Rhythmus bis zu 16 Stunden am Tag aktiv sein kann Datenblatt. Zum Laden fährt er von selbst zurück. Unabhängig geprüft hat diese Werte niemand.

Ist er schwer zum Herumtragen?

Ziemlich. Ohne Kleidung wiegt er etwa 4,6 kg, und auf dem Arm ist er etwa 43 cm hoch Datenblatt. Hochgehoben zu werden gehört zu seinen Lieblingsdingen, und die Besitzerin bei LoKee Trips in Japan scherzte, ein Monat Heben habe ihre Arme trainiert. Denk daran, wenn er zu einem älteren Menschen mit schwachen Handgelenken soll.

Alternativen

Weitere Modelle zum Vergleichen.

Alle Modelle →
Sony aibo ERS-1000
Sony

aibo ERS-1000

Warum er infrage kommt: Das andere hochpreisige Roboterhaustier, das bei seinen Fans echte Hingabe weckt.

Der Kompromiss: Er braucht ein Konto und einen regionalen Servicevertrag und ist in vielen Ländern schwer zu bekommen.

Unabhängig getestetProfil ansehen →
Casio Moflin
Casio

Moflin

Warum er infrage kommt: Ein kleiner, weicher Begleiter, der auf Berührung mit kleinen Bewegungen und Geräuschen reagiert.

Der Kompromiss: Er spricht nicht und hilft nicht im Haushalt.

Unabhängig getestetProfil ansehen →
Panasonic NICOBO
Panasonic

NICOBO

Warum er infrage kommt: Noch ein japanischer Begleiter, den Besitzer für seine unperfekte, witzige Art lieben.

Der Kompromiss: Auch bei ihm fallen laufende Servicegebühren an, und die Einrichtung verlangt echtes Engagement.

Begrenzte DatenlageProfil ansehen →

Daten

Alle technischen Daten

Augen2 OLED-DisplaysQuelle: GROOVE X
KamerasHalbkugelkamera am Horn, Frontkamera am Horn, TiefenkameraQuelle: GROOVE X
SensorenLicht-, Temperatur- und Feuchtigkeits-, Bewegungs-, Abstands-, Hindernis- und BerührungssensorenQuelle: GROOVE X
Rechenleistung1.024 GPU-Kerne, 32 Tensor-Kerne, 8 CPU-KerneQuelle: GROOVE X
Speicher512 GBQuelle: GROOVE X
VerbindungBluetooth, Infrarot, WLAN, NFC; Internet innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Start nötigQuelle: GROOVE X
AktivitätszyklusEtwa 30–45 Minuten aktiv, 15–30 Minuten Laden (Herstellerangabe)Quelle: GROOVE X
Größe280 × 430 × 260mm auf dem Arm; 280 × 450 × 290mm beim FahrenQuelle: GROOVE X
GewichtEtwa 4,6kg ohne KleidungQuelle: GROOVE X
Ladenest240 × 145 × 390mm, etwa 2,4kgQuelle: GROOVE X
KörpertemperaturEtwa 37°CQuelle: GROOVE X

Bei jeder Angabe steht die Quelle. Herstellerangaben sind keine unabhängigen Testergebnisse; unbestätigte Werte sind gekennzeichnet.

Quellen

Woher die Ergebnisse auf dieser Seite stammen

Redaktionelle Tests

Quellen

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