Testergebnisse

Was wir wissen

PC-WELT hatte den größeren S115 auf einem 85 m² großen Rasen im Einsatz und fand Einrichtung, Navigation und App ausgereift. Er mähte leise, präzise und in parallelen Bahnen, selbst unter dichten Bäumen. Was nicht gefiel: Der Kantenschnitt hörte an Mauern und Bordsteinen zu früh auf, Schläuche und dünne Kabel erkannte er nicht, und Funktionen, die Roborock versprochen hatte, fehlten noch in der Software. Notebookcheck hat den günstigeren RockNeo Q1 getestet, der Kameras und Kantenscheibe mit ihm teilt, und sah an den Kanten dieselbe Zurückhaltung.

PC-WELT, Praxistest, Mai 2026 (getestet am S115; Getestet auf einem 85 m² großen Rasen) · Notebookcheck, Praxistest, Juli 2026 (getestet am RockNeo Q105; Ein Test des günstigeren RockNeo Q1, nur wegen der Kantenscheibe zitiert, die beide Modelle teilen)

Leise, gerade und zuverlässig

Im Test von PC-WELT mähte der S115 in sauberen, parallelen Bahnen, ließ nichts aus und fuhr keine Stelle doppelt. Nach einer Pause oder einer Fahrt zur Station machte er genau dort weiter, wo er aufgehört hatte. Die Navigation blieb unter dichten Bäumen stabil, und auch Durchgänge ab etwa 70 cm Breite schaffte er. Mit rund 59 dB war er leise genug für nahe Nachbarn. Bei längerem Gras brauchte er mehrere Durchgänge für ein gleichmäßiges Ergebnis. Lass ihn also lieber oft und kurz mähen.

Kantenscheibe: gut an Wegen, nicht an Mauern

Die eingebaute Kantenscheibe reicht bis etwa 3 cm an die Kante heran. PC-WELT fand das Ergebnis dort, wo der Rasen bündig an einen Weg oder eine Terrasse stößt, sichtbar sauberer als bei Konkurrenten mit Fadentrimmer, und dazu leiser. An hohen Mauern und Bordsteinen blieb trotzdem ein Streifen stehen. Laut App soll der Mäher die kartierte Grenze um bis zu 20 cm überfahren können. Das hat der Tester aber nie beobachtet, und stellenweise hielt der Mäher mehr Abstand als erwartet. Notebookcheck sah bei derselben Scheibe am RockNeo Q1 eine ähnliche Zurückhaltung.

Räum kleine Sachen vom Rasen

Im Garten von PC-WELT erkannten die beiden Frontkameras Gartenmöbel, größeres Spielzeug und Menschen zuverlässig und lenkten drumherum. Dünne Kabel, Gartenschläuche und Äste unter 4 cm Höhe sah er nicht immer. Räum also vor dem Mähen auf. Über kahle Stellen und die ebenen Platten rund um den Pool des Testers fuhr er problemlos. Der Hinterradantrieb hatte auf feuchtem Boden und an Hängen guten Halt. Wirklich steiles oder ausgewaschenes Gelände konnte der Tester aber nicht ausprobieren.

Hohe Antenne, Kartierung von Hand

Die Kopplung mit der Roborock-App dauerte Sekunden, und PC-WELT zählt die Einrichtung zu den besten Seiten des Geräts. Lästig ist die Referenzantenne für die Satellitenortung: Sie ist etwa 150 cm hoch und braucht in alle Richtungen freie Sicht, lässt sich also kaum verstecken. Kartieren ging damals nur von Hand: Du steuerst den Mäher mit der App am Rasenrand entlang. Das klappte zuverlässig, dauert bei größeren Grundstücken aber eine Weile. Automatische Kartierung und weitere Mähmuster waren für spätere Updates angekündigt.

PC-WELT hat den S115 für 1.500 m² getestet, nicht den kleineren S108. Die Ergebnisse von Notebookcheck zu den Kanten stammen vom RockNeo Q105. Der teilt mit dem S1 Navigation, Kameras, 22-cm-Mähwerk und Kantenmodul (beim Q1 optional), hat aber eine Schnitthöhenverstellung von Hand und einen kleineren Akku. Deshalb zählen wir diesen Test nicht als Test des S1.

Unsere Einschätzung

Solltest du den RockMow S1 kaufen?

Geeignet für: weitgehend flache Rasenflächen, deren Ränder besonders viel Arbeit machen. Nicht ideal, wenn: dein Rasen steil, weich oder voller Unebenheiten ist.

Kaufe ihn für einen recht sanft geneigten Rasen bis 1.500m², wenn du weniger Kantenarbeit möchtest, ohne für Allradantrieb zu bezahlen. Für einen steilen oder holprigen Garten ist der RockMow Z1 der richtige Roborock, und der Segway Navimow i2 LiDAR braucht keine Antenne.

Der RockMow S1 ist das mittlere Modell von Roborocks erster Mäherreihe, über dem RockNeo Q1 und unter dem allradgetriebenen RockMow Z1. Es gibt zwei Größen, S108 und S115, für Rasenflächen bis 1.500m². Er navigiert per Satellit mit einer Referenzantenne auf einem Mast nahe der Station. Zwei Frontkameras sichern die Orientierung unter Bäumen und erkennen Hindernisse. Gegenüber dem Q1 ergänzt er eine pro Zone in der App einstellbare Schnitthöhe und eine serienmäßige Kantenscheibe. Er hat nur Hinterradantrieb und ist deshalb für sanftere Hänge als der Z1 freigegeben.

PC-WELT nutzte den größeren S115 auf einem kleinen Rasen und fand Einrichtung, Navigation und App ausgereift, mit leisem, präzisem Mähen in parallelen Bahnen selbst unter dichtem Baumbestand. Der Hauptkritikpunkt war der Kantenschnitt, der trotz Scheibe an Wänden und Bordsteinen Gras stehen ließ. Flache Schläuche und dünne Kabel können unbemerkt bleiben, räume den Rasen deshalb vorher frei. Die Angaben zu Steigung und Rasengröße stammen von Roborock.

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Wo du den RockMow S1 in Deutschland kaufen kannst

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Vor dem Kauf

Die Fragen, die Leute zu diesem Modell stellen

Braucht er einen Begrenzungsdraht?

Nein. Laut Datenblatt ortet er sich per Satellit, mit einer Referenzantenne nahe der Station, und behält mit seinen Kameras auch unter Bäumen den Überblick. Den Rasen kartierst du, indem du ihn in der App am Rand entlangsteuerst. PC-WELT fand das einfach und zuverlässig, bei größeren Grundstücken dauert es aber eine Weile.

Braucht er freie Sicht zum Himmel?

Die Antenne schon. Laut PC-WELT ist sie etwa 150 cm hoch und braucht in alle Richtungen freie Sicht. Überleg dir also, wo sie hinkommt. Der Mäher selbst kam in diesem Test unter dichten Bäumen gut zurecht, weil die Kameras helfen, wenn das Satellitensignal schwächer wird.

Kommt er mit meinem Hang klar?

Laut Datenblatt ist er für 45 % (24°) und 4 cm hohe Unebenheiten ausgelegt. Bei PC-WELT hatten die Hinterräder an feuchten Hängen guten Halt, extreme Hänge konnte der Tester aber nicht ausprobieren. Für steile Gärten ist Roborocks RockMow Z1 mit Allradantrieb für 80 % ausgelegt.

Wie nah mäht er an die Kante?

Bis auf etwa 3 cm, wo er direkt an die Kante fahren kann. Das schafft laut Datenblatt die eingebaute Scheibe. PC-WELT fand das Ergebnis an bündigen Wegen und Terrassen sauber. An hohen Mauern und Bordsteinen blieb aber ein Streifen stehen, und stellenweise hielt er mehr Abstand als versprochen.

Brauche ich ein Abo für 4G oder den Diebstahlschutz?

4G gibt es laut Datenblatt als optionales Zusatzmodul. Ohne das Modul kannst du den Mäher trotzdem orten und seinen Alarm auslösen, solange er in WLAN-Reichweite ist. PC-WELT weist darauf hin, dass Anhebesensor, PIN-Sperre und ein Alarm beim Verlassen des Bereichs serienmäßig dabei sind.

Wie laut ist er für die Nachbarn?

Nicht sehr. PC-WELT hat beim Mähen etwa 59 dB gemessen und fand auch die Kantenscheibe angenehm leise. Das ist viel leiser als ein Benzinmäher und sollte die Nachbarn selbst in dicht bebauten Gegenden nicht stören.

Alternativen

Weitere Modelle zum Vergleichen.

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Roborock RockMow Z1
Roborock

RockMow Z1

Warum er infrage kommt: Allradantrieb für große, hügelige oder vollgestellte Gärten; die Tester fanden kaum etwas, das ihn aufhält.

Der Kompromiss: Er ist sperrig, und seine Kantenscheibe kostet extra.

Von Testern stark bewertetProfil ansehen →
Segway Navimow i2 LiDAR (i208, i210, i215, i220)
Segway Navimow

i2 LiDAR (i208, i210, i215, i220)

Warum er infrage kommt: Keine Antenne nötig: Ein Laserscanner hält ihn nahe Bäumen und Gebäuden auf Kurs, und die Tester lobten seine sauberen Bahnen.

Der Kompromiss: Die Einrichtung kann etwas Feinarbeit brauchen, und die Kanten musst du trotzdem mit dem Trimmer nacharbeiten.

Unabhängig getestetProfil ansehen →
ECOVACS GOAT O1200 LiDAR PRO
ECOVACS

GOAT O1200 LiDAR PRO

Warum er infrage kommt: Ein eingebauter Fadentrimmer schneidet viel mehr vom Rand als die meisten Roboter.

Der Kompromiss: Der Trimmer ist laut, und bei einem Tester fiel er nach zwei Monaten aus.

Von Testern stark bewertetProfil ansehen →

Daten

Alle technischen Daten

Arbeitsfläche800 m² (S108) oder 1.500 m² (S115)Quelle: Roborock
NavigationVollband-RTK mit Referenzstation, dazu VSLAM; kein BegrenzungsdrahtQuelle: Roborock
HinderniserkennungStereokamera, zwei FrontkamerasQuelle: Roborock
Maximale Steigung45 % (24°)Quelle: Roborock
Überfahrbare Hindernisse4cmQuelle: Roborock
Minimale Durchgangsbreite0,7mQuelle: Roborock
Schnittbreite22cm, drei Klingen, schwimmendes MähwerkQuelle: Roborock
Schnitthöhe20–60mm, elektrisch, pro Zone einstellbarQuelle: Roborock
KantenschnittEingebautes PreciEdge-Modul, bis 3cm an die KanteQuelle: Roborock
Akku und LaufzeitS108: 4,6 Ah, 130 Min.; S115: 6 Ah, 150 Min.Quelle: Roborock
WetterschutzIPX6; RegensensorQuelle: Roborock
KonnektivitätWLAN und Bluetooth; optionales 4G- und DiebstahlschutzmodulQuelle: Roborock
GewichtEtwa 14kgQuelle: PC-WELT

Bei jeder Angabe steht die Quelle. Herstellerangaben sind keine unabhängigen Testergebnisse; unbestätigte Werte sind gekennzeichnet.

Quellen

Woher die Ergebnisse auf dieser Seite stammen

Redaktionelle Tests

Quellen

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