Testergebnisse

Das fanden Tester heraus

Zwei Tests zu Hause, beide mit der optionalen Kantenscheibe. Notebookcheck und SmarthomeAssistent sind sich einig, was er gut kann: gerade Bahnen, ein gleichmäßiger Schnitt und lenkbare Vorderräder, mit denen er auf der Stelle wendet, ohne Spuren im Rasen zu hinterlassen. Beide stellten aber auch fest, dass die automatische Kartierung nicht verfügbar war, dass er niedrige Gegenstände wie einen Gartenschlauch übersah und dass selbst mit der Scheibe breite Ränder ungemäht blieben. Notebookcheck fand außerdem die Fläche pro Akkuladung für den Preis bescheiden. Bei SmarthomeAssistent waren enge Durchgänge die deutlichste Schwäche.

Notebookcheck, Praxistest, Aug. 2026 (getestet am Z120 LiDAR; Getestet mit der optionalen Kantenscheibe) · SmarthomeAssistent, Praxistest (getestet am Z120 LiDAR; Getestet mit der optionalen Kantenscheibe in einem 200 m² großen Garten)

  • Schnittbild und Kanten

    Gemischte Ergebnisse

    Offenen Rasen mäht er laut SmarthomeAssistent und Notebookcheck sauber in geraden Bahnen. Die Kanten nicht: Selbst mit Kantenscheibe sah Notebookcheck an ebenen Rändern oft eine Lücke von 10 cm, und bei SmarthomeAssistent hielt er zu viel Abstand zu Mauern.

  • Einrichtung und Begrenzung

    Gemischte Ergebnisse

    Das Verbinden war unkompliziert. Die automatische Kartierung funktionierte bei Notebookcheck aber nicht und war bei SmarthomeAssistent noch nicht verfügbar. Beide fuhren die Grenze stattdessen von Hand ab, was gut klappte, sobald sie sich an die Lenkung gewöhnt hatten.

  • Navigation

    Gemischte Ergebnisse

    Der Laser hielt ihn auf geraden Bahnen, und bei SmarthomeAssistent wechselte er zuverlässig zwischen zwei Zonen. Enge Stellen sind seine Schwäche: Bei SmarthomeAssistent mied er eine 60 cm breite Lücke nach dem ersten Durchgang und rangierte an einer 1 m breiten hin und her, und bei Notebookcheck fuhr er weite Umwege um Äste.

  • Steigungen und unebener Boden

    Von Testern stark bewertet

    Beide halten die Hardware für seine größte Stärke. Bei SmarthomeAssistent kletterte er steile Hänge hinauf, ohne Wendespuren zu hinterlassen, und bei Notebookcheck schaffte er einen Großteil einer sehr steilen Testrampe, ähnlich wie andere Mähroboter mit Allradantrieb.

  • Hindernisse und Sicherheit

    Tester fanden Probleme

    Einer Igel-Attrappe wich er in beiden Tests aus, aber niedrige, flache Gegenstände sind ein Problem. Bei SmarthomeAssistent fuhr er auf der empfindlichsten Stufe über eine Schaufel und einen gerade liegenden Schlauch, und bei Notebookcheck überfuhr er meistens Tennisball und Schlauch.

  • Wetter

    Zu wenige Tests

    Keiner der Tests, die wir verwenden, hat ihn bei Regen oder auf nassem Gras ausprobiert.

  • App und Software

    Gemischte Ergebnisse

    SmarthomeAssistent fand die App zuverlässig, Sperrzonen ließen sich leicht einrichten. Notebookcheck gibt der Software die Schuld an den meisten Kritikpunkten, von der Beta-Kartierung, die nicht startete, bis zum schwachen Umgang mit Kanten und Hindernissen.

  • Pflege

    Zu wenige Tests

    Keiner der Tests, die wir verwenden, berichtet über Reinigung oder Klingenwechsel im Alltag. Notebookcheck merkt an, dass sich die Klingen mit einem Schraubendreher tauschen lassen und du ihn mit dem Schlauch abspritzen kannst.

  • Zuverlässigkeit und Support

    Zu wenige Tests

    Keiner der Tests, die wir verwenden, hatte ihn lange im Einsatz oder hat den Support von Roborock beurteilt.

  • Preis-Leistung

    Zu wenige Tests

    Nur Notebookcheck hat den Preis bewertet und fand die Fläche pro Ladung bescheiden und die Software für ein Spitzenmodell enttäuschend. Kein anderer Test, den wir verwenden, hat das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilt.

Die Urteile stammen aus unabhängigen, abgeschlossenen Praxistests. Für mehr als „Zu wenige Tests“ braucht ein Bereich mindestens zwei davon. Eigene Noten vergeben wir nicht. So gehen wir vor

Klettert und wendet, ohne den Rasen aufzureißen

Die Vorderräder lenken unabhängig voneinander, jeweils fast 90° in beide Richtungen, sodass er auf der Stelle wenden kann. SmarthomeAssistent sah keine Wendespuren im Rasen, und Steigungen von etwa 20 % und 45 % schaffte er problemlos. Notebookcheck schickte ihn eine Rampe mit Kunstrasen hinauf. Dort kam er dem angegebenen Wert von 80 % recht nahe, bevor er mit einer Kippwarnung stehen blieb. Das ist ähnlich wie bei anderen Mährobotern mit Allradantrieb. Beide halten die Hardware für seine größte Stärke.

Gerade Bahnen, gleichmäßiger Schnitt

Der Laser hielt ihn in beiden Tests auf geraden, überlappenden Bahnen. SmarthomeAssistent fand den Schnitt sauber und gleichmäßig, mit sichtbaren Streifen, und er wechselte über einen kartierten Weg zuverlässig zwischen zwei Zonen. Bei Notebookcheck gab es auf offenem Rasen auf zwei Testflächen wenig zu meckern. Die automatische Kartierung konnte keiner nutzen: Bei Notebookcheck war sie im Betastadium und startete nicht, bei SmarthomeAssistent gab es sie noch gar nicht. Den Rand von Hand abzufahren klappte gut, sobald sich die Tester an die wendige Lenkung gewöhnt hatten.

Kanten: breite Lücken, auch mit Scheibe

Seine einzige Mähscheibe sitzt in der Mitte. Ohne die zusätzliche Kantenscheibe hat Notebookcheck an erhöhten Beeteinfassungen einen ungemähten Streifen von mindestens 12 cm gemessen, und SmarthomeAssistent sah an geschwungenen Mauern bis zu einen halben Meter. Auch mit der Scheibe hielt er bei beiden zu viel Abstand. Notebookcheck sah selbst an freien, ebenen Kanten oft eine Lücke von 10 cm, und um einzelne Äste, die aus Beeten ragten, fuhr er weite Umwege. Updates brachten während des Tests schon Verbesserungen, aber rechne trotzdem mit einem Rasentrimmer.

Übersieht niedrige, flache Gegenstände

Beide Tester haben Hindernisse ausgelegt. Einer Igel-Attrappe wich er in beiden Tests aus, und bei SmarthomeAssistent umfuhr er auch ein Holzpferd, Kinderschuhe, einen aufgerollten Schlauch und ein paar Solarleuchten. Über eine Gartenschaufel und einen gerade liegenden Schlauch fuhr er dort aber einfach drüber, selbst auf der empfindlichsten Stufe. Bei Notebookcheck überfuhr er meistens einen Tennisball und ein Stück Schlauch. Das ist schlechter als bei manchen Einsteigermodellen. Räum Werkzeug und Schläuche vom Rasen, bevor er losfährt.

Enge Durchgänge und Akkulaufzeit

Für SmarthomeAssistent waren enge Stellen seine deutlichste Schwäche. Durch eine 60 cm breite Lücke kam er einmal, danach mied er sie bei jeder Fahrt. Selbst ein 1 m breiter Durchgang machte ihm Mühe, er rangierte vor und zurück. Beim Akku kam Notebookcheck auf gut zwei Stunden und etwa 300 m² pro Ladung. Das ist ordentlich, aber weniger, als andere Mähroboter mit Allradantrieb schaffen. Danach brauchte er 75 Minuten zum Aufladen. SmarthomeAssistent mähte seinen 200 m² großen Garten in 109 Minuten und verbrauchte dabei 62 % des Akkus.

Beide Tests behandeln den europäischen Z120 LiDAR mit Roborocks optionaler PreciEdge-Kantenscheibe. Die Ergebnisse von Notebookcheck beziehen sich auf den Softwarestand vom 25. August 2026.

Unsere Einschätzung

Solltest du den RockMow Z1 LiDAR kaufen?

Geeignet für: steile oder unebene Rasenflächen unter Bäumen. Nicht ideal, wenn: du unabhängige Tests genau dieser Mäherversion möchtest.

Ziehe ihn für einen steilen, holprigen, schattigen Garten in Betracht, in dem du lieber keine Antenne aufstellen möchtest. Der Dreame A3 AWD Pro ist ein getesteter lasergesteuerter Rivale, und bei freiem Himmel klettert der RockMow Z1 genauso gut.

Dieser lasergesteuerte RockMow Z1 steht an der Spitze von Roborocks erster Mäherreihe. Er behält Allradantrieb, gelenkte Vorderräder und Federung des Z1, ersetzt die Satellitenantenne aber durch einen 360°-Laserscanner auf dem Rücken, unterstützt von Frontkameras. Im Garten muss nichts aufgebaut werden, und freie Sicht zum Himmel ist nicht nötig. Seine einzelne Messerscheibe sitzt weit innerhalb der Außenkanten, die Kantenscheibe ist ein optionales Extra. In den USA wird ein nahezu identisches Modell als X1 verkauft.

Beide Tester nennen die Hardware seine größte Stärke. SmarthomeAssistent sah ihn steile Hänge ohne Wendespuren bewältigen, und Notebookcheck brachte ihn auf einer sehr steilen Rampe fast bis nach oben, auf Augenhöhe mit anderen Allradmähern. Beide erhielten gerade Bahnen und einen gleichmäßigen Schnitt. Die Software enttäuschte. Bei Notebookcheck ließ sich die automatische Kartierung nicht starten, bei SmarthomeAssistent war sie nicht verfügbar, also fuhren beide die Grenze von Hand ab. Selbst mit montierter Kantenscheibe sah Notebookcheck oft 10cm Abstand an ebenen Rändern, und SmarthomeAssistent fand, dass er zu viel Abstand von Wänden hält. Plane deshalb einen Rasentrimmer ein. SmarthomeAssistent sah ihn selbst auf der empfindlichsten Einstellung über eine Pflanzkelle und einen geraden Schlauch fahren, Notebookcheck beobachtete dies meist bei einem Tennisball und einem Schlauch. SmarthomeAssistent fand, dass schmale Durchgänge ihn verwirren, und Notebookcheck fand die Fläche pro Ladung bescheiden und die Software für ein Spitzenmodell enttäuschend.

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Wo du den RockMow Z1 LiDAR in Deutschland kaufen kannst

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Die Fragen, die Leute zu diesem Modell stellen

Braucht er freie Sicht zum Himmel?

Nein. Laut Datenblatt orientiert er sich mit einem 360°-Laserscanner und Kameras statt per Satellit, es gibt also keine Antenne aufzustellen. Notebookcheck merkt an, dass das vor allem dort hilft, wo Bäume und Gebäude das Satellitensignal abschirmen würden. Auf zwei Flächen fand er zuverlässig seinen Weg.

Kommt er mit meinem Hang klar?

Sehr wahrscheinlich. Laut Datenblatt ist er für 80 % (38,7°) und 8 cm hohe Unebenheiten ausgelegt. Bei SmarthomeAssistent hatte er mit Steigungen um 45 % keine Probleme, und bei Notebookcheck kam er auf einer Testrampe dem angegebenen Wert von 80 % recht nahe.

Wie nah mäht er an die Kante?

Noch nicht nah genug. Ohne die optionale Scheibe hat Notebookcheck an erhöhten Beeteinfassungen mindestens 12 cm ungemähten Rand gemessen. Mit Scheibe fanden Notebookcheck und SmarthomeAssistent, dass er oft zu viel Abstand zu Mauern, Bordsteinen und sogar ebenen Kanten hielt.

Kommt er mit zwei Rasenflächen oder einem engen Durchgang klar?

Zwei Rasenflächen ja: SmarthomeAssistent hat eine Zone vorm und eine hinterm Haus kartiert, verbunden über einen Weg, und er wechselte zuverlässig zwischen beiden. Enge Durchgänge sind schwieriger. Bei SmarthomeAssistent gab er nach der ersten Fahrt bei einer 60 cm breiten Lücke auf und tat sich mit einem 1 m breiten Durchgang schwer.

Brauche ich ein Abo für 4G oder den Diebstahlschutz?

Anfangs nicht. Laut Notebookcheck sind drei Jahre 4G-Daten im Preis enthalten, und Roborock nennt laut Datenblatt 4G-Ortung und Diebstahlschutz. Was 4G danach kostet, sagt Roborock auf seiner Seite nicht.

Wie laut ist er für die Nachbarn?

Ziemlich leise. Notebookcheck hat beim Mähen aus einem Meter Abstand unter 60 dB gemessen. Das ist typisch für einen Mähroboter, viel leiser als ein Benzinmäher und wird die Nachbarn kaum stören.

Alternativen

Weitere Modelle zum Vergleichen.

Alle Modelle →
Roborock RockMow Z1
Roborock

RockMow Z1

Warum er infrage kommt: Gleiches Gehäuse mit Allradantrieb und gleicher Kletterleistung, aber per Satellit gesteuert, für Rasenflächen bis 5.000 m².

Der Kompromiss: Die Antenne braucht freie Sicht zum Himmel, und die Kantenscheibe kostet auch hier extra.

Von Testern stark bewertetProfil ansehen →
Dreame A3 AWD Pro
Dreame

A3 AWD Pro

Warum er infrage kommt: Ebenfalls lasergeführt und mit Allradantrieb; die Tester fanden, dass er gut klettert und gleichmäßig mäht.

Der Kompromiss: Rechne damit, von Hand zu kartieren, und behalte deinen Rasentrimmer.

Unabhängig getestetProfil ansehen →
Mammotion LUBA 3 AWD
Mammotion · 2.099 €

LUBA 3 AWD

Warum er infrage kommt: Schafft Hänge, an denen die meisten Konkurrenten scheitern, und hinterlässt breite, saubere Streifen.

Der Kompromiss: Er ist schwer, teuer und kann beim Wenden weichen Boden aufreißen.

Von Testern stark bewertetProfil ansehen →

Daten

Alle technischen Daten

ArbeitsflächeBis 2.000 m² pro TagQuelle: Roborock
Navigation360°-3D-LiDAR mit VSLAM; kein Draht, keine AntenneQuelle: Roborock
HinderniserkennungKamera und LiDAR kombiniertQuelle: Roborock
AntriebAllradantrieb, aktive Lenkung, dynamische FederungQuelle: Roborock
Maximale Steigung80 % (38,7°)Quelle: Roborock
Überfahrbare Hindernisse8cmQuelle: Roborock
Schnittbreite24cm, eine schwimmende Scheibe, sechs KlingenQuelle: Notebookcheck
Schnitthöhe20–70mm, elektrisch, in 1-mm-SchrittenQuelle: Notebookcheck
KantenschnittOptionales PreciEdge-Modul, bis 3cm an die KanteQuelle: Roborock
Akku6 Ah; laut Hersteller 110 Min. pro LadungQuelle: Notebookcheck
WetterschutzIPX6; RegensensorQuelle: Roborock
KonnektivitätWLAN und 4G; drei Jahre 4G-Daten inklusiveQuelle: Notebookcheck
Maße und Gewicht661 × 475 × 332mm; knapp 22kgQuelle: Notebookcheck

Bei jeder Angabe steht die Quelle. Herstellerangaben sind keine unabhängigen Testergebnisse; unbestätigte Werte sind gekennzeichnet.

Quellen

Woher die Ergebnisse auf dieser Seite stammen

Redaktionelle Tests

Quellen

Videos