Testergebnisse

Das fanden Tester heraus

T3 und Heise lobten seine Reinigung unter Wasser und warnten vor dem Gewicht. T3 fand außerdem die Oberflächenreinigung wirksam, wenn auch langsam. Bei Reviewed sah es anders aus: Der Roboter stoppte immer wieder mitten im Durchgang und ließ sich unter Wasser schlecht steuern. Ein separates HydroComm-Zubehör verbesserte die Verbindung, aber keiner der Tests erklärt, warum seine Durchgänge immer wieder abbrachen. Wäg diese Ausfälle gegen die besseren Ergebnisse ab.

T3, Praxistest, Jan. 2026 · Heise, Praxistest, Aug. 2025 · Reviewed, Praxistest, Aug. 2025

  • Boden, Wand und Wasserlinie

    Gemischte Ergebnisse

    T3 und Heise lobten die Reinigung unter Wasser, und T3 fand die Oberflächenreinigung langsam, aber wirksam. Reviewed sah eine gute Aufnahme, solange er lief, aber der Roboter stoppte dort immer wieder und stieg auf, bevor er einen Durchgang beendet hatte.

  • Schmutz

    Von Testern stark bewertet

    T3 fand ihn bei Sand und Schlick hervorragend, bei Eicheln und kleinen Steinen gut und bei abgesunkenem Laub so gut wie die besten Geräte, die es ausprobiert hatte. Bei Reviewed nahm er Laub, Gras und Staub auf, wenn er lief, und bei T3 sammelte die langsame Oberflächenreinigung den meisten treibenden Schmutz ein.

  • Abdeckung und Navigation

    Von Testern stark bewertet

    T3 und Heise fanden die Abdeckung des Bodens und die Reinigung der Ränder stark. Bei Reviewed erreichte er Stufen und eine flache Plattform, aber weil er immer wieder mitten im Durchgang stoppte, schaffte er nie einen kompletten Durchgang. Dass er schwierige Stellen erreichte, ergab also keine fertige Reinigung.

  • Akku und Laden

    Von Testern stark bewertet

    Bei Heise reinigte er einen Pool mit 48.000 Litern in knapp zwei Stunden und brauchte dafür weniger als die Hälfte seines Akkus, und T3 fand den Akku groß genug für mittlere bis große Pools. Er lädt auf einer kabellosen Ladeschale.

  • Filter und Herausnehmen

    Tester fanden Probleme

    Er gehört zu den schwersten Poolrobotern: T3 und Heise geben beide trocken rund 15 kg an, und beim Herausheben ist noch Wasser drin. Bei T3 parkte er am Beckenrand, aber bei Reviewed dauerte das Zurückrufen mitten im Durchgang etwa 20 Minuten, und bewegen ließ er sich nur mit dem optionalen Rollwagen leicht.

  • Passende Pooltypen

    Von Testern stark bewertet

    Bei Reviewed reinigte er Stufen und eine flache Plattform. Bei T3 brachte ihn das Gefälle zum tiefen Bereich von seiner Route ab, die Kartierung half ihm aber zurück. Das sind nützliche Ergebnisse aus bestimmten eingelassenen Pools, und keiner der Tests hat einen Aufstellpool ausprobiert.

  • Zuverlässigkeit und Support

    Zu wenige Tests

    Keiner der Tests, die wir nutzen, lief über längere Zeit oder hat Aipers Kundenservice bewertet. Das Gerät von Reviewed stoppte immer wieder mitten im Durchgang, und T3 fand die ersten Firmware-Updates frustrierend, bevor spätere die Probleme behoben.

  • Preis-Leistung

    Gemischte Ergebnisse

    T3 fand ihn für einen Allzweckreiniger angemessen bepreist und günstiger, als einen separaten Oberflächenreiniger zu kaufen. Reviewed hielt das Paket mit HydroComm und Rollwagen für ein gutes Angebot, würde den Roboter wegen seiner Verbindungsprobleme aber nicht allein kaufen.

Die Urteile stammen aus unabhängigen, abgeschlossenen Praxistests. Für mehr als „Zu wenige Tests“ braucht ein Bereich mindestens zwei davon. Eigene Noten vergeben wir nicht. So gehen wir vor

Hervorragende Reinigung, wenn er läuft

T3 fand ihn bei Sand und Schlick hervorragend, bei Eicheln und kleinen Steinen gut und bei abgesunkenem Laub so gut wie die besten Geräte, die es getestet hatte. Bei Laub fand der Tester ihn trotzdem durchwachsen. Die Abdeckung des Bodens gehörte zu den besten, die T3 gesehen hatte. Das Gefälle zum tiefen Bereich brachte ihn allerdings aus dem Konzept, und die Kartierung führte ihn meistens wieder zurück. Bei Heise fuhr er erst mehrmals die Ränder ab, bevor er auf S-förmige Bahnen wechselte, und reinigte einen Pool mit 48.000 Litern in 119 Minuten mit 45 % seines Akkus.

Bei einem Tester lief er nie bis zum Ende

Reviewed kam nie durch einen kompletten Reinigungszyklus: Der Roboter stoppte und stieg auf, selbst mit 70 % Akku und freiem Filter. Ein HydroComm-Zubehör verbesserte die Verbindung, aber das Zurückrufen dauerte trotzdem etwa 20 Minuten. T3 beschrieb frustrierende Firmware-Updates, nach denen es besser wurde. Nichts in den beiden Berichten deutet auf eine gemeinsame Ursache hin oder zeigt, dass ein Zubehör oder Update die abgebrochenen Durchgänge bei Reviewed beheben würde.

Langsame Oberflächenreinigung, die wirklich funktioniert

T3 fand die Oberflächenreinigung so langsam, dass sie ziellos wirkte. Trotzdem sammelte er den meisten treibenden Schmutz ein und war damit besser als schnellere Alleskönner der Konkurrenz, die Blätter vor sich herschieben. Heise nennt einen eigenen Modus für die Oberfläche und einen Modus für mehrere Zonen bei Pools mit unterschiedlichen Tiefen. Der Preis dafür ist Zeit, denn lange Durchgänge an der Oberfläche fressen einen guten Teil des Tages. Wenn du schon einen solarbetriebenen Oberflächenreiniger nutzt, ist diese Funktion weniger wichtig, und ein günstigerer Roboter, der nur unter Wasser reinigt, kann reichen.

Schwer, also plan das Herausheben

T3 und Heise geben trocken rund 15 kg an, und beim Herausheben ist noch Wasser drin. Reviewed nannte allerdings einen niedrigeren Wert. T3 rät, ihn langsam herauszuheben, damit er leerläuft, und fand ihn nach der Reinigung am Beckenrand geparkt. Um ihn unter Wasser per App zurückzurufen, brauchst du laut Aiper ein passendes HydroComm Pro oder Pure. Reviewed fand den optionalen Rollwagen praktisch, um ihn zwischen Pool und Ladegerät hin- und herzubringen, herausheben musst du ihn aber trotzdem.

Filter und App

In den Korb kommen Filtereinsätze zum Einklipsen mit 180 und 3 µm. Heise fand das Wechseln schwergängig, mochte aber die Bodenklappe zum Ausleeren, während T3 den Korb herausnahm und ausspülte. Reviewed mochte die App, und Heise nutzte ihre Einstellungen, Protokolle und Zeitpläne. Um dem Roboter unter Wasser Befehle zu schicken, nennt Aiper laut Aiper HydroComm Pro oder Pure. Prüf also bei jedem Paketangebot den genauen Namen des Zubehörs.

Unsere Einschätzung

Solltest du den Scuba X1 Pro Max kaufen?

Geeignet für: Becken mit schwimmendem Laub und Schmutz auf dem Boden. Nicht ideal, wenn: du einen schweren Roboter nur mühsam aus dem Wasser heben könntest.

Kaufe ihn für einen großen eingelassenen Pool, wenn ein Roboter sowohl abgesunkenen Schmutz als auch schwimmende Blätter erledigen soll und du das Gewicht bewältigen kannst. Prüfe, ob dein Paket HydroComm enthält. Wenn das nach zu viel Roboter klingt, sind der leichtere Aiper Scuba V3 oder Beatbot Sora 70 sinnvoller.

Der Scuba X1 Pro Max ist das Spitzenmodell von Aipers X1-Familie. Gegenüber dem normalen X1 hat er neun statt vier Motoren, vierzig Sensoren zum Kartieren des Pools und einen Abschöpfmodus für schwimmende Blätter. Er lädt auf einer kabellosen Halterung, nimmt Feinfiltereinsätze auf und parkt nach Abschluss selbstständig am Rand.

T3 und Heise zählen seine Reinigung zu den besten ihrer Tests. T3 fand ihn hervorragend bei Sand und Schlamm, mit einer Bodenabdeckung so gut wie die besten bisher gesehenen. Heise reinigte einen großen Pool in weniger als zwei Stunden mit weniger als einer halben Ladung. T3 fand das Abschöpfen langsam, aber wirksam, mit dem größten Teil des schwimmenden Schmutzes eingesammelt. Reviewed machte andere Erfahrungen. Sein Roboter beendete keinen vollständigen Zyklus, ohne anzuhalten und aufzuschwimmen, und ohne Aipers separaten HydroComm-Schwimmer erreichte die App ihn unter Wasser nicht. Die Ursache ist nicht geklärt. Er wiegt trocken rund 15kg und enthält beim Herausheben noch Wasser. Plane das Heben deshalb ein oder kalkuliere den Transportwagen dazu.

Kaufen

Wo du den Scuba X1 Pro Max in Deutschland kaufen kannst

Kein geprüfter Händler in Deutschland. Wechsle oben den Markt oder sieh dir unten die Alternativen an.

Vor dem Kauf

Die Fragen, die Leute zu diesem Modell stellen

Reinigt er außer unter Wasser auch die Oberfläche?

Ja, laut Datenblatt. T3 fand seine Oberflächenreinigung langsam, aber wirksamer als bei schnelleren Alleskönnern: Er sammelte den meisten treibenden Schmutz ein. Lass ihm Zeit, denn während er arbeitet, kann es so aussehen, als würde er ziellos herumtreiben.

Ist er kabellos, und wie lange hält eine Akkuladung?

Er ist kabellos und lädt auf einer kabellosen Ladeschale. Aiper gibt laut Datenblatt bis zu 5 Stunden am Boden und 10 an der Oberfläche an. Bei Heise reinigte er einen Pool mit 48.000 Litern in knapp zwei Stunden mit 45 % des Akkus.

Wie bekomme ich ihn aus dem Wasser?

Bei T3 parkte er nach der Reinigung am Beckenrand. Mit rund 15 kg trocken und noch Wasser im Inneren ist er schwer zu heben. Um ihn unter Wasser per App zurückzurufen, brauchst du laut Aiper HydroComm Pro oder Pure, und Reviewed wartete etwa 20 Minuten, bis er zurückkam. Ein Rollwagen hilft an Land, aus dem Pool heben musst du ihn aber selbst.

Kommt er mit Stufen und einem tiefen Bereich klar?

Meistens. Reviewed sah ihn die Poolstufen hochklettern und eine flache Plattform reinigen, was andere getestete Roboter dort nicht geschafft hatten. Bei T3 brachte ihn das Gefälle zum tiefen Bereich von seiner Route ab, die Kartierung führte ihn aber meistens zurück.

Brauche ich HydroComm?

Wenn du ihm unter Wasser Befehle per App schicken willst, hol dir laut Aiper HydroComm Pro oder Pure. Das einfache HydroComm überwacht nur das Wasser und spricht nicht mit dem Roboter. Pro kann beides, Pure kümmert sich nur um die Kommunikation. Bei Reviewed verbesserte ein Zubehör die Verbindung, aber die immer wieder abgebrochenen Durchgänge sind ein anderes Problem.

Wie reinige ich den Filter?

Laut Datenblatt nimmst du den 5-Liter-Korb heraus und spülst ihn aus. Heise mochte die Bodenklappe zum Ausleeren, fand aber die eingeklipsten Einsätze mit 3 und 180 µm schwergängig zu wechseln. T3 fand das Ausspülen mit dem Gartenschlauch unkompliziert.

Alternativen

Weitere Modelle zum Vergleichen.

Alle Modelle →
Beatbot Sora 70
Beatbot

Sora 70

Warum er infrage kommt: Leichter, mit einem 6-Liter-Korb, den PCWorld die vielleicht einfachste Reinigung nannte, die es je gesehen hatte, und er reinigt ebenfalls die Oberfläche.

Der Kompromiss: PCWorld fand, dass er im Alleskönner-Modus mehr Schmutz am Boden ließ, und er ist langsam.

Unabhängig getestetProfil ansehen →
Aiper Scuba X1
Aiper

Scuba X1

Warum er infrage kommt: PCWorld und Les Numériques fanden, dass er feinen Schmutz gut zurückhält, in einem kleineren, leichteren Gehäuse.

Der Kompromiss: Er reinigt die Oberfläche nicht, sein feiner Filter muss geschrubbt werden, und PCWorld fand die Schmutzaufnahme schwächer als andere Tester.

Unabhängig getestetProfil ansehen →
Beatbot AquaSense X
Beatbot

AquaSense X

Warum er infrage kommt: Les Numériques und WIRED fanden die Reinigung unter Wasser stark, und seine Station spült den Korb für dich aus.

Der Kompromiss: Die Station braucht Platz, Wasser, Strom und einen Abfluss, und bei seiner Oberflächenreinigung sind sich die Tester uneinig.

Unabhängig getestetProfil ansehen →

Scuba X1 Pro Max im direkten Vergleich

Direkter Vergleich

Beatbot AquaSense 2 Ultra vs. Scuba X1 Pro Max

Unser Urteil: Heise fand den Aiper bei der Reinigung nah am Beatbot. T3 lobte die langsame Oberflächenreinigung des Aiper, während PCWorld in einem separaten Test fand, dass der Beatbot einige Blätter wegschob. Das waren unterschiedliche Pools und Bedingungen, einen klaren Sieger bei der Oberflächenreinigung gibt es also nicht. Beide sind schwer zu heben.

Daten

Alle technischen Daten

PoolgrößeBis zu 3.230 Quadratfuß / 300 m²Quelle: Aiper
ReinigungsbereicheOberfläche, Boden, Wände und WasserlinieQuelle: Aiper
Saugleistung laut Hersteller8.500 GPH (32.000 l/h)Quelle: Aiper
Filterung180 μm und 3 μmQuelle: Aiper
Filtervolumen5 lQuelle: Aiper
LaufzeitBis zu 300 Minuten am Boden; bis zu 600 Minuten an der OberflächeQuelle: Aiper
LadenKabellose LadestationQuelle: Aiper
NavigationFlexiPath 2.0 mit intelligentem ZurückholenQuelle: Aiper

Bei jeder Angabe steht die Quelle. Herstellerangaben sind keine unabhängigen Testergebnisse; unbestätigte Werte sind gekennzeichnet.